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Archiv für die Kategorie ‘friss es, baby!’

Taschengeldsteuer

In friss es, baby! am 15 Mai, 2007 um 3:13 vormittags

Im Kanzleramt. Angela Merkel sitzt in ihrem Büro. Elvira Drobinski-Weiß kommt hinein gestürmt.

Elvira: “Angie! Die Kinder! Wir müssen was für die fetten Kinder tun!”

Angie: “Ich bin dabei! Worum geht es?”

Elvira: “Also, ich hab da ´ne Freundin. ´ne gute Freundin und die hat zwei Kinder. Beide sind viel zu fett und jetzt fragt sich mich, ob ich da vielleicht was machen könnte, so als Abgeordnete. Ich hab natürlich erstmal ja gesagt. Was soll man auch sonst sagen?”

Angie: “Jaja, ich kenn´ das. Kaum war ich Kanzlerin, wollten alle was. Lass die Straße ausbessern, ich will das mein Chef ausgewiesen wird usw. Aber wenn man drin steckt, steckt man eben drin. Kriegen die Blagen vielleicht zuviel Taschengeld, das die sich ständig was süßes kaufen?”

Elvira: “Genau. Die hauen ihr ganzes Geld auf den Kopf für Snickers und Mars und sowas.”

Angie: “Sag ihr doch, sie soll das Taschengeld kürzen.”

Elvira: “Hab ich mir auch schon überlegt. Aber es liegt mir fern, mich in anderer Leute Erziehungsmethoden einzumischen.”

Angie: “Verstehe. Vielleicht kann die Uschi v. d. Leyen da was machen?”

Elvira: “Hab ich auch schon dran gedacht. Ich dachte, wir könnten die Höhe des Taschengeldes per Gesetz bestimmen. Wir würden uns nach Alter oder nach Größe oder nach Geschlecht richten, oder sowas. Aber die fand den Vorschlag nicht so toll, weil ihr dann die eigene Brut auf´s Dach steigt, hat sie gesagt. Sie klang auch irgendwie genervt…”

Angie: “Und jetzt?”

Elvira: “Wir könnten die Mehrwertsteuer auf Süsses erhöhen.”

Angie: “Gute Idee. Jetzt, wo die Wirtschaft brummt macht das Sinn. Da können wir ordentlich dran verdienen.”

Elvira: “Was?”

Angie: “Äh, ich meine… Da sollen die Leute mal sehen, dass sie lieber was günstiges kaufen, wie zum Beispiel eine gesunde und günstige Karotte.”

Elvira: “Ja und die schmeckt auch gut.”

Angie: “Jaja, die schmeckt köstlich… Also, so machen wir´s. Du erzählst es den anderen, und ich red nochmal mit Uschi. Falls wieder alle unsere Idee mies finden, können wir mit der Taschengeldregelung vielleicht noch ein Ass aus dem Ärmel zaubern. Denn wenn die rechtskräftig wird, können wir uns endlich eine Taschengeldsteuer leisten.”

Der Untergang

In friss es, baby! am 6 Mai, 2007 um 1:03 nachmittags

George W. Bush und Angela Merkel trinken Latte Macchiato und lesen die Times:

George: “Well Angela, now, wo du einer der einflussreigsten People in the World bist, how do you feel?”

Angela: “Tja Georg, ich möchte darauf sagen, der heutige Tag ist ein Tag voller Freude. Genauso wie letztes Jahr.”

George: “Jaja, letztes Jahr I was auch on the List. But this year haben sie mick vergessen.”

Angela: “Wie kann denn sowas passieren?”

George: “I don´t know. Vielleickt ist president sein nickt mehr so hip. Vielleickt bin ick ja only ein puppchen. Ein bub mit lauter flausen in head. No one want´s to play mit mir und meinen soldiers. Alle sagen, ick soll die wegräumen. Manchmal wunschte ick, I hat a big Playmobile Ship und konnte just surrounden the world.”

Angela: “Tja Georg, ich persönlich weiß ja nicht viel über Kinder und ihr Spielzeug, aber von der Supernanny hab ich gelernt, dass man auf die stille Treppe kommt, wenn man sein Zeug nicht wegräumt.”

George: “Hey Angie, was zur Hell redest du da? Stop talking about that shit, oder bist du now eine von denen? I´ll swear, I´ll send bombs in the air, right up to Germany and then you can see, wie ick aufräumen kann. Dann kannst DU auf die stille Treppe von deine kleine Rathaus in PipiBerlin sitzen und aufpassen, dass du nickt uber deine Mundwinkel stolperst, HAHAHAHAH…”

Angela: “Ach Georg, du bist ja nicht mal unter den hundert einflussreichsten der Times. Wenn ich uns beiden die Macchiatos nicht bestellt hätte, würdest du hier gar nichts zu trinken kriegen.”

George: “Mmh. Aber wenigstens werden die Kanaldeckel nock fur mick zugeschweißt.”

Angela: “Aber nur, damit du nicht wieder ´rein fällst.”

George: “Oh yes, I forgot. … man, that sucks…”

Bier is´ aus

In friss es, baby! am 27 April, 2007 um 12:39 vormittags

Auf der Straße treffen sich Frau Gnelle und Frau Pumm:

Frau Pumm: “Und? Haben sie auch schon gehört? Die Wirtschaft boomt!”

Frau Gnelle: “Was? Die Wirtschaft boomt? Das sage ich sofort dem alten Faulpelz zu Hause!”

Zu Hause angekommen:

Frau Gnelle: “He du alter Faulpelz. Heb sofort deinen fetten Arsch von der Couch und such dir Arbeit! Die Wirtschaft boomt!”

Herr Gnelle: ” Hassu Bier mitgebracht?”

Frau Gnelle: “Nix! Gibt kein Bier mehr.”

Herr Gnelle: “Kein Bier mehr? Und trotzdem boomt die Wirtschaft? Unglaublich.”

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